Dinos und Beleuchtung

DanWo
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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon DanWo » Montag 3. Februar 2020, 11:43

Lies dich bitte vorher auf der Homepage und in den Sangokai-Empfehlungen (SEA-Z) gut ein, bevor du dich entscheidest. Nicht, dass ich dich hier zu irgendwas "überrede".

das habe ich....ich werde es ausprobieren


Die Ballingsalze könntest du erst aufbrauchen. Das wäre kein Problem.

meine Frage zielte darauf ab, dass ich gelesen habe, dass einige Präparate wegen evtl. Ionenverschiebungen nicht genutzt werden sollten.


Wie stehen deine Korallen eigentlich aktuell nach deiner Anpassung?

bislang unverändert. Ich habe das Gefühl, dass einige, nach der Blaureduzierung, am Abend länger offen sind und nicht so schnell schlapp machen.

Ferner habe ich in den SEAZ bezgl. Bodengrund gelesen, dass er eher flach gehalten und 5 cm nicht überschritten werden sollten. Ich habe im gesamten Becken 3 cm eher 4 cm, wegen meines Lippfischs und da ich mir noch einen grabenden Seestern zu legen wollte. Wäre es sinnvoll den Bodengrund partiell abzusaugen oder kann ich die Höhe im Becken belassen. Ich möchte einerseits natürlich kein Rückzugsraum der Tiere vernichten, auf der anderen Seite könnte ich natürlich so die braunen Beläge absaugen. Aber ich glaube, auch wenn ich 1-2 cm, in der Höhe, dieser Bereiche absauge, dass sie ja nicht sofort beseitigt aind, sondern vermutlich Reste sich neu entwickeln....

LG Daniel

Gweny
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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon Gweny » Montag 3. Februar 2020, 20:06

meine Frage zielte darauf ab, dass ich gelesen habe, dass einige Präparate wegen evtl. Ionenverschiebungen nicht genutzt werden sollten


Das kommt drauf an, ob du Balling auch mit NaCl-freiem Salz machst, also das ganz klassische Balling? Wenn ja, hast du keine Ionenverschiebung.

Ferner habe ich in den SEAZ bezgl. Bodengrund gelesen, dass er eher flach gehalten und 5 cm nicht überschritten werden sollten. Ich habe im gesamten Becken 3 cm eher 4 cm, wegen meines Lippfischs und da ich mir noch einen grabenden Seestern zu legen wollte. Wäre es sinnvoll den Bodengrund partiell abzusaugen oder kann ich die Höhe im Becken belassen. Ich möchte einerseits natürlich kein Rückzugsraum der Tiere vernichten, auf der anderen Seite könnte ich natürlich so die braunen Beläge absaugen. Aber ich glaube, auch wenn ich 1-2 cm, in der Höhe, dieser Bereiche absauge, dass sie ja nicht sofort beseitigt aind, sondern vermutlich Reste sich neu entwickeln...


1 -2 cm kannst gerne absaugen, wenn du magst. Da du keine Baggergrundeln hast, genügen auch 2 cm Sandhöhe.
Grüße miri

DanWo
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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon DanWo » Donnerstag 6. Februar 2020, 07:48

Guten Morgen,

Ich habe eine betroffene Stelle mikroskopieren lassen. Es handelt sich tatsächlich um Dinos. Zwar sind in einer Probe immer mal 2-5 zusehen, also noch Unmassen, aber sie sind da. Sehen irgendwie aus, wie Pacmans. Bewegen sich langsam und gleichmäßig. Sie sehen dem auf dem Bild ähnlich. Eigenes Bild konnte ich nicht anfertigen.
Screenshot_20200206_073733_com.android.chrome.jpg


Also meinst du einfach aussitzen? Mehr kann man momentan nicht tun. Ich halte sie augenscheinlich mit stören unter Kontrolle, sodass sie sich momentan noch in Grenzen halten. Aber das muss ich wohl dann täglich machen.

Ich habe jetzt einen grabenden Seestern und eine Grundel bachgesetzt, in der Hoffnung, dass der Bodengrund regelmäßig bewegt wird.

Die Lichteinstellung, von Dir, habe ich vor knapp 3 Tagen übernommen... Vorgestern dachte ich am Nachmittag, dass die Beläge dadurch leicht weniger geworden sind. Gestern fand ich, war es schon wieder leicht mehr.....mmh...

Meinst du nach knapp 10 Monaten ist die Beckenbiologie noch nicht so stabil, dass das passieren kann?

ICP ging gestern raus.

Sangokai Basic und Balance habe ich bestellt und möchte damit gern beginnen...

LG Daniel

Gweny
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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon Gweny » Donnerstag 6. Februar 2020, 09:16

Hi,

Es handelt sich tatsächlich um Dinos.
Ok. Vielleicht schaffst du eventuell trotzdem mal ein Bild durchs Mikroskop 8-)

Also meinst du einfach aussitzen? Mehr kann man momentan nicht tun. Ich halte sie augenscheinlich mit stören unter Kontrolle, sodass sie sich momentan noch in Grenzen halten. Aber das muss ich wohl dann täglich machen.

Ich habe jetzt einen grabenden Seestern und eine Grundel bachgesetzt, in der Hoffnung, dass der Bodengrund regelmäßig bewegt wird.


Dinos sind eine blöde Angelegenheit. Man Sollte das Becken so weit wie es geht stabilsieren, die Beleuchtung (haben wir bereits getan) und Strömung optimieren und dann kann man oft nicht mehr viel tun. Eingreifen würde ich auf jedenfall manuell, wenn Korallen bedrängt werden.

Meinst du nach knapp 10 Monaten ist die Beckenbiologie noch nicht so stabil, dass das passieren kann?


"Plagen" egal welche, können immer vorkommen, egal wie alt das Becken ist. Dinos, Cyanos, Kieselalgen, Manjos, Glasrosen etc kommen im Meer auch vor und sind eigentlich auch nix anderes als normale Beckenbewohner, welche sich permanent etablieren möchten. Auch sollten wir uns immer vor Augen halt, dass so ein Meerwasserbecken ein sehr empfindliches kleines künstliches Ökosystem ist. Es verändert sich kontinuierlich. Oft bei Parametern und Insassen, welche wir gar nicht auffen Schirm haben oder so mitbekommen.

Ich würde sagen, deine Veränderungen bei der Beleuchtung war schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Würde wie schonmal angedeutet, den Sand Nachmittags was absaugen, so dass er eine Höhe von 2 - max. 3 cm hat und dann schauen wir mal, was die ICP sagt. Bitte das Wasser nie filtern und wieder ins Becken kippen, sondern immer neues Wasser mit gutem Salz nachfüllen.
Grüße miri

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon DanWo » Donnerstag 6. Februar 2020, 20:44

Ok. Vielleicht schaffst du eventuell trotzdem mal ein Bild durchs Mikroskop 8-)

Hallo Miri. Es klappt mit der Mikroskopkamera nicht so recht. Es sind auf jeden Fall die runden Teile. Siehe oben. Unterm Mikroskop sieht man immer mal einen. Also es ist jetzt kein Massengewusel zu erkennen.


Würde wie schonmal angedeutet, den Sand Nachmittags was absaugen, so dass er eine Höhe von 2 - max. 3 cm hat und dann schauen wir mal, was die ICP sagt. Bitte das Wasser nie filtern und wieder ins Becken kippen, sondern immer neues Wasser mit gutem Salz nachfüllen.

Gerade für Anfänger ist es echt schwierig. Überall wird was anderes gesagt. Du sagst Wasser nicht filtern! Ist mir persönlich sympathisch. Aber überall steht filtern und keine Wasserwechsel, da Dinos sich von den Spurenelementen ernähren. Warum sagt man das?

Ich habe heute diverse Sandbereiche abgesaugt. Als ich alle betroffene Bereiche durch hatte, waren es 10 l Wasser. Habe dann neues Wasser ( Tropic Marine Reef) zugeführt. Wie oft musstest du zu Deinen Dinozeiten absaugen? Und hattest die wiederkehrenden erstmal gelassen und gewartet, bis Korallen im Gefahr waren.

Sorry für die Fragen, aber bin grad ein bissl überfordert (zeitlich). Mit kleinen Kindern, ist so ein Becken eine Herausforderung.

Und danke für Deine Mühe


LG Daniel

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon Gweny » Donnerstag 6. Februar 2020, 20:55

Hi,

ja ich weiss. Du fragst 10 Aquarianer und erhältst 20 verschiedene Antworten. Ein Graus.

Und ich bin auch niemand der denkt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Meistens gibt's auch nicht nur einen richtigen perfekten Weg. Jedes Becken reagiert ja auch etwas anders.

Ich persönlich habe noch nie abgesaugtes Wasser gefiltert und wieder ins Becken gegeben, weder beim absaugen von cyanos, noch von kieselalgen oder Dinos.
Ich hab immer den Eindruck, dass man dadurch die unerwünschten Gäste noch mehr im Becken verteilt, weil ja etliche Mini-Teilchen wieder ins Becken verteilt werden.

Ich hab die Dinos immer dann abgesaugt, wenn sie die Korallen bedrängt hatten oder der zu sehr Oberhand gewannen. Also weit schlimmer waren, als das was ich bei dir gesehen hab.
Grüße miri

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon Fellnase » Freitag 7. Februar 2020, 09:44

Ich habe mein Flagellaten nachhaltig mit Elimi-Phos Rapid (Lanthan) besiegt. Ist schon eine Weile her, dass ich endgültig Ruhe habe. Man muss jedoch beachten, dass genügend Phosphat im Becken ist . Ich habe sogar noch etwas Phosphat zugegeben, damit ich mit dem flüssigen Adsorber arbeiten konnte.
Zu allererst so viel wie möglich absaugen - die verderben nachher nicht das Wasser.
Das Lanthan wirken lassen. Man sieht dann, wie die Biester sterben, absaugen und anschließend gut mit Kohle Filtern. Die Flagellaten geben sonst Giftstoffe ans Wasser ab. Ich hatte keinerlei negative Auswirkungen festgestellt. Ich habe das ungefähr drei mal in zwei Wochen gemacht. Man sieht ja, wie es sich entwickelt.
Bei empfindliche Doktorfischen genau die Atmung beobachten. Evtl. mit niedriger Dosis beginnen und herantasten. In den Foren gibt es etliche Beiträge dazu.
Gruß
Burkhart

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon DanWo » Freitag 7. Februar 2020, 11:17

Danke auch dir Burkhart.

Ich behalte das mit dem Elimi-Phos im Hinterkopf.

Habe jetzt gestern das erste mal abgesaugt und Licht angepasst wie du gelesen hast. Ich muss mit der Strömung noch schauen, wegen meines blöden Mittelschachtes?

Ich erwarte noch die ICP und dann schau ich mal auf den Phosphatwert. Laut Hanna um die 0.05.

Und nach zwei Wochen war Ruhe, langfristig?

LG Daniel

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon DanWo » Freitag 7. Februar 2020, 21:16

Hi Miri,

heute sind das Basis und das Balance System angekommen.

Kann ich morgen mit der Umstellung beginnen?

Wie sieht das aus, wenn ich gezwungener Maßen wegen der Dinos noch weitere Absaugmaßnahmen durchführen muss. Trotzallem alles so wie im Dosierplan oder wirkt dann Basis nicht wie es soll?

LG Daniel

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Re: Dinos und Beleuchtung

Beitragvon Gweny » Freitag 7. Februar 2020, 22:16

Hi,

Ja, das kannst du machen.

Du gehst nach dem Basis-Dosierplan vor, auch wenn du hin und wieder was absaugen musst. Deshalb bitte nicht mehr dosieren.
Grüße miri


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